Ansatzpunkte für Digitalisierung

Mensch-Bildschirm-Handy-Maschine-Prozess

Darf’s etwas mehr Digitalisierung sein?

Wie weit soll die Digitalisierung gehen?
Wo anfangen – und wo aufhören?
Angefangen haben Sie schon lange, wo wollen Sie weiter machen?

Zeitstrahl Digitalisierung: CD, E-Mail usw.

Zeitstrahl Digitalisierung: CD, E-Mail usw.

Lassen Sie uns zunächst das Feld „Digitalisierung“ abstecken und einen Schritt nach dem anderen gehen.

Wortwolke Digitalisierung, Digitale Transformation

Wortwolke Digitalisierung

Überblick und Abgrenzung der Begriffe

Zur Orientierung finden Sie hier die unterschiedlichen Begriffe und möglichen Digitalisierungs-Ebenen im Unternehmen:

Das hilft uns, abzugrenzen worüber wir jeweils reden.

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Digitalisierung

von analog zu digital und vernetzt

  • z.B. Brief zu E-Mail

Analoge Schallplatten sind etwas für Retro-Fans, Musik ist schon seit 1982 digital (erster CD-Spieler) und kommt heute aus dem Internet (Streaming). 1984 wurde in Deutschland die erste E-Mail empfangen. Die UN führte 1988 einen internationalen Standard für den elektronischen Datenaustausch zwischen Unternehmen ein (electronic data interchange, EDI, UN/EDIFACT). Und bereits 1999 kam erstmals der Begriff vom Internet der Dinge auf (Internet of Things, IoT).

„Alles, was digitalisierbar ist, wird digitalisiert werden. Alles.“
Peter Glaser, Ehrenmitglied des Chaos Computer Clubs

2003 erschien „Der Mythos vom papierlosen Büro“ („The myth of the paperless office“).
Ein papierloses Büro kommt wahrscheinlich nie, aber zumindest die ökologische Aufforderung, Papier zu sparen.

„Think before you print!“

Inzwischen greifen Hacker übers Internet auch Kühlschränke und Überwachungskameras an.
Die Frage ist wirklich nicht, wo anfangen, sondern wo und wann weiter machen und wie weit gehen?

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Digitale Geschäftsprozesse

Digitalisierung der Abläufe entlang der Wertschöpfungskette

  • z.B. Kundenansprache via E-Mail,
  • z.B. Einkauf und Verkauf online,
  • z.B  digitale Zwillinge in der Produktion.

Die Abläufe in Unternehmen werden zunehmend und unaufhaltsam von IT unterstützt, digitalisiert, vernetzt und automatisiert. Bisher stehen dabei Effizienzgewinne und Kostensenkung im Fokus.

„Die frühen Anwender von neuen digitalen Technologien haben in den Primäraktivitäten Produktion, Logistik und Vertrieb bereits Effizienzgewinne generiert und erwarten durch die zunehmende Digitalisierung noch weitere.“
Studie „Digitalisierung industrieller Wertschöpfung, Transformationsansätze für KMU“, April 2017

Wortwolke Kernprozesse

Wortwolke Kernprozesse

Schrittweise erfasst die Digitalisierung immer mehr betriebliche Primäraktivitäten (vom Kundenwunsch bis zur Wunsch-Erfüllung)

  • Customer-Relationship-Management (CRM),
  • Supply-Chain-Management (SCM),
  • Enterprise-Ressource-Planning (ERP)
  • usw.

und Unterstützungsprozesse:

  • Organisation und Kommunikation,
  • Vernetzung und Kooperation,
  • Daten und Analytik.
  • Innovation und Transformation
  • usw.

Chancen und Risiken, Kosten und Nutzen sind abzuwägen.
Digitalisierung und Optimierung der Geschäftsprozesse gehören dabei zusammen:

„Wenn sie einen Scheißprozess digitalisieren, dann haben sie einen scheiß digitalen Prozess.“
Thorsten Dirks, ehem. CEO der Telefónica Deutschland AG

Wir untersuchen mit Ihnen Ihre Prozesse und gehen mit Ihnen den nächsten Schritt.
Die Digitalisierung der Prozesse ist auch Voraussetzung für zukünftige Veränderungen und neue Geschäftsmodelle.

Und Excel ist doch sehr begrenzt, oder?

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Digitale Geschäftsmodelle

neue Produkte, Dienstleistungen, Marketing-Kanäle, Märkte, etc.

  • z.B. Taxiunternehmen ohne eigene Autos,
  • z.B. Lieferservice ohne eigene Fahrräder,
  • z.B.  Vermietung ohne eigene Immobilien.

Die Digitalisierung der Geschäftsprozesse eröffnet neue Optionen und ermöglicht neue Geschäftsmodelle, wie z.B. digitale Plattformen (Online-Marktplätze).

Transformation der Geschäftsmodelle laut Bitkom Trendstudie 2018

Transformation der Geschäftsmodelle

„Mehr als die Hälfte der Befragten (56 Prozent) gibt an, dass sich ihre bestehenden Produkte oder Services im Zuge der Digitalisierung verändern.“
Bitkom Trendstudie 2018 „Unterwegs zu digitalen Welten“

Weitere Informationen und die Bitkom-Studie als Download: https://www.studie-digitalisierung.de/de.

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Digitale Transformation

neue Technologien, Strukturen, Märkte, ein umfassender Wandel:

  • Gesellschaft,
  • Wirtschaft,
  • Alltag.

Die „Digitale Revolution“ ist bereits in vollem Gange und verändert unsere Gesellschaft, wie wir arbeiten, kommunizieren, konsumieren, unsere Zeit verbringen und zukünftig verbringen werden.

Hier stellt sich die Frage, wie Sie mitkommen, sich mitentwickeln und mitwandeln können.

„Nicht die Großen fressen die Kleinen, sondern die Schnellen fressen die Langsamen.“

Die Folgen dieses Wandels sind noch gar nicht absehbar, etwa eine neue Kultur der Zusammenarbeit (New Work).
Der New-Work-Vorzeigeunternehmer Detlef Lohmann hat alle Abteilungen abgeschafft und Berichtslinien durch schwarze Bretter ersetzt: Der Beta-Chef.
Allerdings hat das 5 Jahre gedauert und weitere 4, „bis auch die letzte Zelle umorganisiert war“ (t3n Ausgabe 55, 2019).

Und immerhin 19% gaben in der Bitkom-Studie an, dass die Digitalisierung keinen Einfluss auf ihr Geschäftsmodell hat.

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Wo anfangen?

Eine der 8 abschließenden Empfehlungen der Bitkom-Studie lautet:

Unternehmen sollten klar zwischen der Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse und der digitalen Transformation ihres Geschäftsmodells trennen. Die Digitalisierung von Prozessen zielt in erster Linie auf mehr Produktivität zu geringeren Kosten, also darauf, höhere Effizienz zu erzielen. Bei der Innovation von Geschäftsmodellen geht es hingegen darum, gewohnte Bahnen zu verlassen, völlig neue Produkte oder Dienstleistungen zu entwickeln, um die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens zu sichern.
Bitkom Trendstudie 2018 „Unterwegs zu digitalen Welten“

Die Studie empfiehlt u.a. „in digitalen Geschäftsmodellen zu denken“ und „Mut, unternehmerische Risiken einzugehen“. Darf’s etwas mehr Digitalisierung sein?

  • Ein grundlegender Wandel im Unternehmen: Strategie, Kultur, Struktur und Prozesse?

Bereit zur Revolution?

So weit wollen wir hier nicht gehen. Wir bleiben zunächst bei der Digitalisierung Ihrer Geschäftsprozesse. Wir beginnen bei den bestehenden Abläufen und nehmen die Möglichkeiten und Chancen der Digitalisierung mit in den Blick. Die Optimierung des Kerngeschäfts kommt vor der digitalen Expansion.

Auch umfassender Wandel geschieht schrittweise: abwechselnd mit kleinen, großen, kritischen, experimentellen und wohl kalkulierten Schritten. Wir suchen und gehen mit Ihnen den nächsten dringenden und wichtigen Schritt.

Lesen Sie weiter in Digitale Geschäftsprozesse – wo anfangen?


Quellen: